Kraftwerk – city accelerator bremen

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Über den kraftwerk – city accelerator bremen:

kraftwerk – city accelerator bremen ist der Ort für Entrepreneure, Gründer und Startup-Teams, die sich der Infrastruktur der Städte von morgen widmen. Die Arbeitsschwerpunkte von kraftwerk sind Energie, Transport, Entsorgung/ Recycling und Partizipation. Das Accelerator-Programm bietet den beteiligten Start-ups für einen Zeitraum von einem Jahr Büroplätze, Stipendien, Infrastruktur, Business-Coachings, Experten-Know-How, Workshops, kreative Events und ein eingespieltes Business-Netzwerk. kraftwerk ist aber auch der Ort für Startups, deren Geschäftsideen nicht in die oben genannten Themenfelder passen. Mit unseren individuellen Förderprogrammen werden wir auch da unterstützend tätig, wenn wir von der Idee überzeugt werden können.

Darüber hinaus ist kraftwerk ein Coworking Space für Kreative und Gründer mit einem exklusiven Experten-Netzwerk, das gemeinsame Projekte mit beteiligten Partnerunternehmen ermöglicht. Kraftwerk kooperiert mit den Hochschulen und Universitäten in Bremen, Bremerhaven und Oldenburg.

Der Standort ist absolut zentral, mitten in Bremen, mit direktem Anschluss an den Hauptbahnhof. Im Haus gibt es eine enge Kooperation mit dem FabLab und dem MobileGameLab.

Wir haben uns mit einem der Innitiatoren, Herrn Heinrich Schröder über den Smart City Accelerator Kraftwerk Bremen unterhalten.

Seit wann gibt es den kraftwerk accelerator und welche Grundidee steckt dahinter?

Heinrich Schröder: Bereits im Frühjahr 2014 haben wir den Entschluss gefasst, in Bremen einen Accelerator zu Themen der Stadt der Zukunft aufzubauen. Nach intensiver Vorarbeit mit Unterstützung durch Ignore Gravity gehen wir jetzt in die operativ heiße Umsetzungsphase. Die geeigneten Räumlichkeiten sind direkt am Bahnhof im alten Post Logistikcenter hergerichtet, erste Events zu Startup-Themen und Workshops finden bereits statt. Unser Ziel ist es, hier die Menschen zusammenzubringen, die sich mit den Herausforderungen und Möglichkeiten der Stadt der Zukunft auseinandersetzen. Täglich sprießen neue E-Commerce-Startups aus dem Boden, allerdings wächst die Anzahl an Gründern, die sich mit den wichtigsten Themen unserer Zeit, nämlich „Wie setzen wir eine zukunftsfähige Infrastruktur rund um die Themen Energie, Logistik und Abfall in Form von konkreten Geschäftsideen um?“, noch zu langsam. Daher ist es unser Ziel, mutige Startups die richtig gute Ideen in diesem Bereich haben, zu fördern, um die Städte von heute, morgen nicht nur virtuell smarter zu machen.

Wie werden die Startups für den kraftwerk accelerator ausgewählt?

Heinrich Schröder: Für unser standardisiertes accelerator-Programm muss man sich bewerben. Am einfachsten über unsere Homepage http://kraftwerk-accelerator.com. Hier haben wir in diesem Jahr eine themenbezogene Ausschreibung zum Energie- (Strom und Wärme) und Abfallmanagement der Zukunft mit einem Bewerbungsformblatt eingestellt. Startups, die Geschäftsideen zu diesen Themenfeldern haben, können noch bis zum 30.09.2015 ihre Bewerbung einstellen. Nach einer Vorauswahl durch unsere Experten werden die besten Ideen am 10.11.2015 zu einem Pitch eingeladen und eine Jury wählt die Gewinner unserer kraftwerk SmartTechTrophy sowie die Teilnehmer am accelerator-Förderprogramm aus. Die Jury setzt sich aus Managern und Experten unserer Partnerunternehmen, Hochschulprofessoren und Wirtschaftsfachleuten zusammen. Hier trifft sich jahrelange Erfahrung aus den verschiedensten Bereichen. Es haben die Startups die besten Chancen, die nicht nur mit einem souveränen Auftreten punkten, sondern darüber hinaus, was uns noch viel wichtiger ist, eine Idee haben, die umsetzbar ist und im Energie- oder Abfallbereich einen echten Mehrwert bietet. Was genau das sein wird, werden auch wir erst sehen und entscheiden, wenn die Gründer uns ihre Visionen präsentieren.

Unser Fokus liegt aber nicht nur auf den oben genannten Themen.

Welches Startup aus Bremen sollten wir unbedingt kennen?

Heinrich Schröder: An unsere schöne Hansestadt denkt bislang kaum jemand, wenn es um Unternehmensgründungen geht, aber insbesondere im technologischen Sektor entwickelt sich hier einiges. Zum Beispiel wird mit Neusta im IT-Bereich und der Alten Schnapsfabrik für Kreative ja schon vieles für Startups in Bremen geboten. Wir wollen die noch vorhandene Lücke im Tech-Bereich schließen.

Mit unserem Coworking-Space wollen wir den Jungunternehmern eine optimale Arbeitsumgebung bieten, in der sie sich untereinander vernetzen und bestenfalls im nächsten Schritt dann auch kollaborieren können. Zudem wollen wir mit unserem Accelerator dazu beitragen, weitere Talente nach Bremen zu holen und die Stadt langfristig als technologischen Ideenhub zu positionieren.

Was sind eurer Meinung nach die größten Herausforderungen für Gründer und welchen Tip könnt ihr Ihnen dabei mit auf den Weg geben?

Heinrich Schröder: In den Gesprächen mit den Gründern geht es immer wieder um die gleichen Probleme. Sie müssen Förderer und potenzielle Investoren von ihrer Idee und ihrer eigenen Umsetzungskraft überzeugen. Hier gilt es zu punkten, gerade wenn auf den ersten Blick noch kein großer finanzieller Output zu erkennen ist. Auch die Gründer selbst müssen sich überlegen, wo bekomme ich die notwendige Unterstützung, die ich brauche und das nicht nur finanziell. Dann bedeutet es Geschwindigkeit aufzunehmen, alle Ressourcen in den Erfolg zu investieren und neue Mitarbeiter zu infizieren, die mit der gleichen Leidenschaft an der Weiterentwicklung der Idee arbeiten.

Unbedingt sollten sich die Gründer von den ersten Hürden nicht entmutigen lassen und fest an sich und ihre Idee glauben, doch dabei offen für Feedback und konstruktive Kritik sein. Es bringt einem schließlich nichts, jahrelang hinter einer Idee herzurennen, die sich letztlich als nicht umsetzbar herausstellt.

Wie sieht für euch die Smart City von morgen aus?

Heinrich Schröder: Bereits heute lebt fast die Hälfte der Bevölkerung in Städten. Im Jahr 2030 werden es knapp 60 Prozent sein. Funktionieren können diese Ballungszentren allerdings nur mit einer intelligenten Infrastruktur. Ein ressourcenschonendes Abfallmanagement, eine nachhaltige Energieversorgung, eine vernetzte Organisation des individuellen und öffentlichen Verkehrs sowie des Transport- und Versorgungswesens und eine kluge Organisation der notwendigen Beteiligungsprozesse unterschiedlichster Stakeholder – allein in diesen Bereichen wartet eine Fülle von Problemstellungen auf neue und nachhaltige Lösungsansätze.

Um hier zu innovativen Ideen zu kommen, braucht es eine Vielfalt leidenschaftlicher Menschen, die aus unterschiedlichen Perspektiven daran arbeiten. Junge Ingenieure mit kreativer Unruhe, erfahrene Experten mit Neugier auf unkonventionelle Ansätze, Startups und etablierte Unternehmen, Intra- wie Entrepreneure. Erst im Zusammenspiel all dieser Bereiche entstehen Ideen, die zu intelligenten Lösungen und damit auch zu neuen Geschäftsfeldern führen.

In diesen überraschenden Nachbarschaften steckt großes Potenzial. Um es voll zu entfalten, braucht es die treibende Energie unternehmerischer Initiative und einen besonderen Ort an dem dies möglich wird.

Weitere Informationen zum kraftwerk – city accelerator bremen:

http://kraftwerk-accelerator.com
https://www.facebook.com/Kraftwerkcab?fref=ts

Pressekontakt:

Maren Fliegner
presse@kraftwerk.accelerator.com
030 / 23 45 66 75

 

 

 

 

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