Mit branchenübergreifendem Bloggen an die SEO-Spitze

Als Start-up eine bekannte Marke aufzubauen gelingt immer schwieriger im Einzelgang. Ohne Zuspruch anderer relevanter Autoritäten in verschiedenen Branchen geht das eigene Unternehmen schnell unter im SEO-Dschungel der Google Suchresultate.

Ein Zusammenspiel unterschiedlicher Faktoren

Auch wenn als Start-up mit Content-Optimalisierung und dem Einsatz richtiger Keywords viel erreicht werden kann, ist es für den Aufbau der eigenen organischen Findbarkeit überaus wichtig, sein eigenes Unternehmen auch auf anderen Websites, wie beispielsweise Blogs, als Experte zu positionieren. Was bislang als klassischer Link-Aufbau galt, nämlich das Kontaktieren von branchenrelatierten Bloggern mittels PR-Agenturen und der bezahlten Veröffentlichung eines Artikels samt Link, wird seit dem Google Penguin Update im Oktober 2016 zunehmend schwieriger, da eine unnatürlich schnell wachsende Anzahl Backlinks zu einer Sanktion und somit den Verlust der eigenen Sichtbarkeit auf Google zur Folge haben kann.

Der Preis des Bloggens

Obwohl Start-ups anfangs natürlich das Potenzial ihrer eigenen Branche ausschöpfen müssen, scheitert dies anfangs oft am Preis. Waren Blogger zunächst noch geschmeichelt über die neu gewonnene Aufmerksamkeit und brachten ihren Dank mittels eines gratis veröffentlichten Artikels zum Ausdruck, ist inzwischen ein Preiskampf um einen heißbegehrten Artikel auf einem der Top-Branchen-Blogs ausgebrochen. Wer mit Hilfe von Influencern bekannt werden will, braucht Geld.

Wie können sich also Start-ups ohne großes Marketingbudget in der so stark umkämpften Online-Welt beweisen und ihre eigene Brand-Awareness stärken?

Bloggen 2017

Start-ups können sich nicht mehr auf die früher gängigen SEO-Techniken und PR-Maßnahmen verlassen, da das Internet mittlerweile mit sponsored Posts überflutet wird.

‘Content Marketing‘ verspricht, hierfür Abhilfe zu schaffen. Das Verbreiten von medien-aktuellen und branchen-übergreifenden Content mittels einer autoritären Partei fördert eine natürliche Markenwahrnehmung, verstößt gegen keine Google-Richtlinien und bietet einen echten Mehrwert für den Leser. Gerade dieser Mehrwert ist der ausschlaggebende Punkt: wer seiner Zielgruppe wahrlich wertvolle Informationen bietet, muss nicht für dessen Verbreitung zahlen.

Da Content Marketing jedoch nicht ohne ein ständiges, hohes Maß an Kreativität auskommt und zeitintensiv ist, ist schwer vorhersehbar, ob alle Mühen letztendlich auch Früchte abwerfen. Schließlich ist nicht sicher, dass der Inhalt auch wirklich übernommen wird.
Die Lösung: Content Marketing (light)

Damit aller Aufwand nicht vergebens war, müssen Kompromisse eingegangen werden. Diese bietet das Konzept des ‘Content Marketing light‘. Das Start-up kontaktiert relevante Blogs, die zwar nicht der direkten Zielgruppe entsprechen, jedoch eine Schnittstelle mit dieser aufweisen. Gemeinsam wird versucht, interessanten Content zu entwickeln, der nicht kommerzieller Natur ist, aber dafür hochaktuell.

Die hierdurch entstehenden Inhalte sind somit “echt” und haben sponsored Posts vor allem eines voraus: Authentizität sowie das wirkliche Potenzial, seinem Start-up zu Erfolg zu verhelfen.

Erfolgreiches Beispiel: Kunststoffplattenonline.de

Ein Start-up, das Content Marketing erfolgreich betreibt, ist das niederländische Unternehmen Kunststoffplattenonline.de. Mittlerweile seit einem Jahr auf dem deutschen Markt aktiv, begann die Firma anfänglich auch, ihre Markenbekanntheit durch Blogger-Relations im DIY-Segment aufzubauen. Mittels Content Marketing light wollen sie 2017 ihren branchenübergreifenden Bekanntheitsgrad erhöhen und ihre Erfahrungen mit den Lesern von Startupgermany.org teilen.

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.