In 5 Schritten zur Keyword-Optimierung

Keywords gehören zum festen Alltag eines Online Marketing Managers und sind vor allem für junge Unternehmen und Startups mit einem eigenen Blog, Shop oder einer Website von größter Bedeutung. Ob nun relevanter Content für Website und Blog erstellt, AdWords Kampagnen vorbereitet werden oder Recherchen für Produktneuentwicklungen durchgeführt werden sollen – Keywords bilden hierbei immer die Grundlage. Wie die Keywords optimiert werden können, und was es zu beachten gibt, lest ihr in den nächsten Absätzen.

STEP 1 – DIE KEYWORD RECHERCHE
Bei der Keyword-Optimierung steht und fällt alles mit der Keyword-Recherche. Es müssen passende Suchbegriffe gefunden werden, aus denen dann Keywordlisten erstellt werden. Nachdem bei einem Brainstorming erste Suchbegriffe gesammelt werden, gilt es diese bezüglich monatlichem Suchvolumen zu prüfen. Mit dem Keyword Planner von Google oder dem KWFinder kann diese Suche sogar für bestimmte Städte und Regionen eingegrenzt werden. Mit Hilfe des Keyword Planners oder anderen Keyword-Tools (http://www.markop.de/blog/unsere-top-7-der-kostenlosen-keyword-tools-fuer-eure-keyword-analyse) sollte man sich außerdem neue, verwandte oder verlängerte Suchbegriffe anzeigen lassen, um die relevantesten Keywords herauszufinden. Haltet diese Keywords mit ihrem monatlichen Suchvolumen und den durchschnittlichen Cost-per-Click Kosten in einer Keywordliste fest. Anhand von verschiedenen Tools wie dem XXL Ranking Check solltet ihr außerdem euer momentanes Ranking für jedes der erfassten Keywords analysieren und ebenfalls in die Liste eintragen.

STEP 2 – KEYWORDLISTEN VERFEINERN
Markiert euch die Keywords, die das meiste Suchvolumen monatlich erzielen und in euren Kontext am besten passen. Auf diese Keywords solltet ihr euch bei der Optimierung als erstes stürzen. Als nächstes markiert ihr euch die Suchbegriffe, zu denen ihr bereits rankt, allerdings noch nicht sichtbar genug seid. Bei diesen sogenannten Chancen-Keywords handelt es sich um die Suchbegriffe auf den Positionen 11 bis 39, die bei eurer Optimierung den zweit wichtigsten Part spielen. Die restlichen Suchbegriffe auf eurer Liste solltet ihr nicht außer Acht lassen, allerdings auch nicht in den Vordergrund stellen. Bei ihnen handelt es sich um gute Synonyme, die später in Texten untergebracht werden können. Überlegt euch bereits jetzt, welches Keyword für welche Unterseite eurer Website ranken soll und nehmt die URL in eure Liste auf.

STEP 3 – PLATZIERUNG DER KEYWORDS
Jetzt, wo feststeht, welche Keywords für welche Unterseite der Website ranken sollen, kann es mit der eigentlichen Optimierung losgehen. Wichtig ist dabei jedoch, dass nur ein Keyword pro Seite ranken kann. Wo ihr dieses Keyword unterbringen solltet, findet ihr hier im Überblick:

a) In der URL
Euer zu optimierendes Keyword sollte in der URL der ausgewählten Seite vorkommen, damit Google direkt weiß, was auf dieser Seite zu finden ist. Das geht sowohl auf normalen Websites, in Blogs aber natürlich auch mit Shop-URLs. Schauen wir uns zum Beispiel die Domain www.otto.de an. Unter dem Verzeichnis „Inspiration“ befindet sich ein Beitrag „White Dinner“. Hierbei handelt es sich um eine direkt für das Keyword „White Dinner“ angelegte Seite, die Google und auch der Website-Besucher anhand der URL https://www.otto.de/inspiration/white-dinner/ bereits identifizieren kann.

b) Im Title-Tag
Als nächstes sollte euer Haupt-Keyword im Title-Tag untergebracht werden. Der Seitentitel dient nicht nur dem Website-Besucher, um zu erkennen, was er auf der Seite finden wird, sondern er ist auch für Google von größter Bedeutung. Die Suchmaschine berechnet anhand des Title Tags das Ranking und nutzt den Seitentitel als Titel auf der Suchergebnisseite. Der Titel Tag sollte eine Länge von 60 Zeichen übrigens nicht überschreiten.

c) In der Beschreibung
Auch in der Meta-Description darf das Keyword, was es zu optimieren gilt, nicht fehlen. Bei der Beschreibung handelt es sich zwar nicht um einen unmittelbaren Rankingfaktor, trotzdem ist sie wichtig, da Google sich diese auch wieder für die Suchergebnisse zieht.

d) In den Überschriften
Kommen wir zum Inhalt der Seite. Seitenbeiträge werden in der Regel durch Überschriften strukturiert. Ihr solltet pro Seite nur eine H1-Überschrift vergeben, könnt aber mehrere H2 und H3-Überschriften verwenden. Wichtig ist, dass euer Keyword in der H1-Überschrift vorkommt, da Google dieser einen besonderen Stellenwert zuordnet. Verwendet ihr den Suchbegriff auch noch in den Zwischenüberschriften, verbessern sich eure Chancen auf ein gutes Ranking umso mehr.

e) Im Inhalt der Seite
Natürlich sollte das auserkorene Keyword auch im Content der Unterseite vorkommen. Spickt also die einzelnen Absätze mit dem Suchbegriff, um Google die Relevanz der Seite zu demonstrieren. Außerdem könnt ihr hier auch Synonyme oder einige eurer Chancen-Keywords der Liste verwenden. Es gilt eine Seite kann nur für ein Keyword optimiert werden, aber ein Keyword kann für mehrere Seiten ranken.

f) In den Bildern
Ein weiterer wichtiger Schritt kann sein, relevante Keywords in dem Dateinamen, dem ALT-Attribut oder dem Titel-Tag eines Bildes der Unterseite unterzubringen. Die Chancen in der Google Bildersuche vorn zu landen und dadurch Nutzer auf die Website zu bringen, steigen dadurch.

STEP 4 – DAS KEYWORD-MONITORING
Nachdem ihr die gewünschten Seiten mit den auserwählten Keywords optimiert habt, solltet ihr mit kostenlosen Tools wie Seorch oder mit kostenpflichtigen Tools wie Xovi überprüfen, ob ihr alles richtiggemacht habt. Passt eure Keyworddichte, hat eure Meta-Decription und der Titel die richtige Länge und kommt euer Keyword an den relevanten Stellen vor? Prüft diese Aspekte unbedingt noch einmal nach, um vorzeitig Fehler entdecken und beheben zu können.

STEP 5 – GOOGLE AUF DICH AUFMERKSAM MACHEN
Eure Seiten sind herausgeputzt und aufpoliert und sollen jetzt von jedermann gefunden werden. Dann „sagt“ das Google unbedingt! Mit Hilfe von der Google Search Console könnt ihr eure „neuen“ Seiten anstoßen, dazu tragt ihr unter „Crawling“ und „Abruf wie durch Google“ die URL ein und beantragt eine neue Indexierung. Google crawlt diese Seiten dann und stuft sie neu ein.

Google möchte außerdem sehen, dass eine Seite „lebt“. Aktualisiert die Inhalte der Seite, fügt ab und an Passagen hinzu oder verändert einzelne Informationen, um zu zeigen, dass auf dieser Seite etwas passiert.
Der beste Weg Google die Bedeutung eurer Seite zu zeigen, ist durch Backlinks. Wenn viele andere seriöse Seiten auf euch verlinken, ist das für Suchmaschinen ein guter Grund euer Ranking zu verbessern. Wir ihr Backlinks aufbauen könnt, lest ihr hier (http://www.markop.de/blog/online-marketing-3-tipps-fuer-mehr-backlinks).

Über längere Zeit solltet ihr natürlich eure Rankings im Auge behalten, um zu sehen was eure Optimierung für eure Site gebracht hat. Gab es relevante Rankingveränderungen und hat sich eure Mühe gelohnt? Einige Tools, die sich eignen, um diese Fragen zu beantworten könnt ihr hier noch einmal nachlesen (http://www.markop.de/blog/unsere-top-7-der-kostenlosen-keyword-tools-fuer-eure-keyword-analyse). Wir hoffen, dass euch unsere Tipps geholfen haben und wünschen gutes Gelingen!

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